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TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Flugversuchspraktikum im Sommersemester

Prof. Dr.-Ing. R. Luckner (mittig), Studierende und das DLR-Team vor der Cessna B208 Grand Caravan
Lupe

Seit dem letzten Jahr wird vom Fachgebiet Flugmechanik, Flugregelung und Aeroelastizität das "Flugversuchspraktikum" in Kooperation mit dem DLR und den deutschen Luftfahrt-Universitäten angeboten. Bei diesem Modul (3 ECTS) haben Studierende die Möglichkeit, ihr Wissen aus Vorlesungen, Übungen und Hausaufgaben im Bereich der Flugmechanik in der Praxis anzuwenden. Dieses Jahr geht es mit einem erweiterten Angebot in eine neue Runde: Neben der Cessna C208B Grand Caravan des DLR (D-FDLR) wird in diesem Sommer zusätzlich die Do 128-6 der TU Braunschweig (D-IBUF) zur Verfügung stehen. Die Studierenden werden unter Anderem Flugversuche zu den Themen Steigleistung, Anstellwinkelschwingung, minimale Steuergeschwindigkeit in der Luft (V_MCA) und Niedriggeschwindigkeitsflug planen und vorbereiten. Anschließend werden die Versuche auf den beiden Flugversuchsträgern durchgeführt, wobei jeder Teilnehmer mit beiden Flugzeugen jeweils einmal mitfliegen wird. Die gewonnenen Flugversuchsdaten werden von den Studierenden ausgewertet und präsentiert. Für einen Vorgeschmack für die Veranstaltung gibt es Impressionen vom letzten Jahr im Video und im Erfahrungsbericht.

Die Flugversuche werden zusammen mit allen teilnehmenden Universitäten in der 38. Kalenderwoche in Braunschweig durchgeführt (18.-22.9., das Wochenende sollte jedoch unbedingt als Reservetermin freigehalten werden). Vorab (Kalenderwoche 37) wird es für die Berliner Teilnehmer vorbereitende Veranstaltungen an der TU Berlin geben. Die entstehenden Kosten des Praktikums werden zum Großteil vom DLR und der TU übernommen, die Teilnehmer werden jedoch einen Eigenanteil tragen.

Interessierte wenden sich bitte an Caroline Schlemmer (caroline.schlemmer@tu-berlin.de). Eine verbindliche Anmeldung erfolgt, sobald die genauen Kosten feststehen (vrsl. im Juli).

Weitere Informationen finden Sie unter Studium und Lehre

Projekt Avionik Software

Dienstag, 11. April 2017

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Im Sommersemester 2017 findet erstmalig die Veranstaltung „Projekt Avionik Software“ statt. In diesem Modul (6 ECTS) werden zunächst theoretische Grundlagen über Avionik und die Entwicklung von Avionik Software vermittelt. Im Anschluss bearbeiten die Studierenden in Kleingruppen eine Semesterspezifische Programmieraufgabe unter Beachtung des luftfahrttypischen V-Modells. Die Studierenden erwerben praxisnahe Kenntnisse mit unterschiedlichen Kommunikationsschnittstellen (SPI, UART/RS232, CAN, USB), um Sensoren zu konfigurieren und Daten in einem festgelegten Zeitrahmen aufzuzeichnen. Nach Möglichkeit soll die entwickelte Software auf dem Versuchsträger Alexis im Flugversuch erprobt werden. Abgeschlossen wird die Veranstaltung mit der Präsentation der Ergebnisse, sowie der Dokumentation der Arbeiten.
Für die Anwendung des Controller Area Networks gibt es eine Einführung aus der Industrie (Vector) mit zusätzlicher Übung, in welcher die Grundlagen des CAN und die Zusammenarbeit zwischen Soft- und Hardware vermittelt werden.

Aeroelastisches Praktikum mit Flugversuchsträger aus Hamburg

Donnerstag, 30. März 2017

Teilnehmer des Aeroelastischen Praktikums mit dem Flugversuchsträger aus Hamburg
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Das Modul „Aeroelastisches Praktikum“ wurde im Sommersemester 2013 erstmals vom Fachgebiet Flugmechanik, Flugregelung und Aeroelastizität (Prof. Dr.-Ing. R. Luckner) in Kooperation mit dem Fachgebiet Mehrkörperdynamik in der Luft- und Raumfahrt (Prof. Dr.-Ing. W. Krüger, DLR Götttingen) als zweiwöchige Blockveranstaltung angeboten. In Vorlesungen erwerben die Studierenden einen Überblick über den gesamten aeroelastischen Zertifizierungs- und Zulassungsprozess und vertiefen die vermittelten Kompetenzen anschließend in angeleiteten Übungen. Dazu gehören der Aufbau eines Finite-Elemente-Modells mit der Software Abaqus und die anschließende Validierung des numerischen Modells mittels der experimentellen Modalanalyse. Dabei kommt Soft- und Hardware zum Einsatz, die auch in der Industrie verwendet werden. In Gruppenarbeiten wenden die Studierenden die gelernten Fähigkeiten und Kompetenzen anschließend selbstständig an.


In den vergangen Durchgängen wurde hierfür die GARTEUR SM-19 Struktur verwendet, eine flugzeugähnliche Struktur mit genormten Dimensionierungen und Materialeigenschaften. In diesem Jahr wurde diese durch einen real existierenden, skalierten Flugversuchsträger der Technischen Universität Hamburg ersetzt. Die wissenschaftlichen Mitarbeiter Mike Montel und Karsten Henning des Instituts für Flugzeug-Systemtechnik unter der Leitung von Prof. Frank Thielecke transportieren den Flugversuchsträger nach Berlin und unterstützen die Studierenden bei Fragen zur Struktur des Flugzeugs. Damit wird für die Studierenden ein noch praxisrelevanterer Anwendungsfall geschaffen und zusätzlich der Flugversuchsträger experimentell strukturdynamisch vermessen. Die anschließende Flatteranalyse wird ausschließlich numerisch durchgeführt, da der Flugversuchsträger mit einer Spannweite von 5,4 m zu groß für die Windkanäle am ILR ist. Für die experimentelle Bestimmung der Flattergeschwindigkeit wird auf ein Balkenmodell von Prof. Krüger zurückgegriffen.


Das aeroelastische Praktikum ist somit einzigartig: Es ist nicht nur stark praktisch orientiert, sondern insgesamt sind auch drei Forschungseinrichtungen (TU Hamburg, DLR Göttingen und TU Berlin) am Modul beteiligt. Hierdurch wird aktuelle Forschung direkt in die Lehre transferiert.

Raus aus dem Hörsaal – rein ins Flugzeug

Dienstag, 27. September 2016

Prof. Dr.-Ing. R. Luckner (mittig), Studierende und das DLR-Team vor der Cessna B208 Grand Caravan
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Welche Studierende der Luft- und Raumfahrttechnik kennen es nicht - die unzähligen Stunden in Hörsälen, wo in akribischer Weise theoretisches Wissen vermittelt wird. Dabei immer mal wieder ein Blick in die Himmel, mit der Frage: „Wie fühlt sich das wohl in der Praxis an?“
Diese Frage können jetzt Studierende des „Flugversuchspraktikums“ am Fachgebiet Flugmechanik, Flugregelung und Aeroelastizität (Prof. Dr.-Ing. R. Luckner) beantworten. In Kooperation mit dem DLR und vier weiteren Luftfahrtuniversitäten (RWTH Aachen, TU Darmstadt, TU Dresden, TU München) nahmen sie Platz in einem Forschungsflugzeug und konnten vom 6. bis zum 10. September Flugversuche im „Fliegenden Hörsaal“ live miterleben.

Weiter zum ausführlichen Rückblick

Walther Blohm-Studienpreis 2016 für Julian Rhein

Dienstag, 27. September 2016

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Herr Julian Rhein, M.Sc., ehemaliger Mitarbeiter am Fachgebiet Flugmechanik, Flugregelung und Aeroelastizität, hat für seine Masterarbeit "Analyse, Optimierung und Test eines Flugreglers zur automatischen Landung für das Motorsegelflugzeug STEMME S15" den Walther Blohm-Studienpreis 2016 erhalten. Die Verleihung fand im Rahmen der Eröffnungsfeier des 65. Deutschen Luft- und Raumfahrtkongresses am 13.9.2016 in Braunschweig statt.

Weitere Informationen:

DGLR Nachwuchspreisträger

IFSys auf der ILA

Montag, 18. Juli 2016

Frau Zypries am IFSys Stand der ILA 2016
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Auch in diesem Jahr war unser Studierendenprojekt auf der ILA vertreten. Mit dabei waren der Versuchsträger ALEXIS, der Ironbird (der Hardware-In-The-Loop-Simulator) openALEXIS und die Bodenstation. Zusammen mit der wissenschaftlich-studentischen Vereinigung ERIG (Braunschweig) war IFSys am Gemeinschaftsstand der DGLR vertreten und wurde auch von prominenten Gästen besucht.

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Studentische Hilfskraft für Forschungsprojekt gesucht

Freitag, 18. März 2016

Das Fachgebiet Flugmechanik, Flugregelung und Aeroelastizität im Institut für Luft und Raumfahrt der TU Berlin sucht studentische Hilfskräfte für das Forschungsprojekt VERA-C. Das Vorhaben ist von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert. Gegenstand von VERA-C ist die Untersuchung des Einflusses der Wirbelkrümmung auf die Gefährlichkeit von Wirbelschleppeneinflügen mittels Risikoanalysen. Weitere Informationen können der Stellenausschreibung entnommen werden.

Vabene Feier für AbsolventInnen

Montag, 26. Oktober 2015

Die Fakultät V für Verkehrs- und Maschinensysteme veranstaltet regelmäßig eine feierliche Verabschiedung ihrer Absolventinnen und Absolventen. Zu dieser Feier sind die Studierenden der Fakultät V herzlich eingeladen.

Die nächste Vabene-Feier findet am Freitag, 27. November 2015 um 15:00 Uhr im Raum H 105 (Audimax) im TU Hauptgebäude, Straße des 17. Juni 135 statt.

Anmeldung und weitere Informationen sind hier zu finden.

Studienpreis der MBDA Deutschland GmbH 2014 für Herrn Marcus Rabe, M.Sc.

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Herr Marcus Rabe, M.Sc., Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet Flugmechanik, Flugregelung und Aeroelastik, hat für seine Masterarbeit "Aufbau einer Hardware-in-the-Loop-Simulation für das unbemannte fliegende System IFSys" den Studienpreis der MBDA Deutschland GmbH erhalten. Die Verleihung fand im Rahmen der Eröffnungsfeier des 63. Deutschen Luft- und Raumfahrtkongresses 2014 in Augsburg statt.

Das Fachgebiet ist Mitglied im SCADE Academic Program

Mittwoch, 01. Oktober 2014

Das Fachgebiet Flugmechanik, Flugregelung und Aeroelastizität des Instituts für Luft- und Raumfahrttechnik ist seit September 2014 Mitglied im SCADE Academic Program der Esterel Technologies GmbH. Die SCADE Suite® ist eine Umgebung für die modellbasierte Entwicklung sicherheitskritischer Software für eingebettete Systeme. Die Werkzeuge der SCADE Suite® werden am Fachgebiet in der Lehre und Forschung zur Entwicklung von Flugregelungsfunktionen eingesetzt.

AIAA Best Paper Award für Vortrag "Modeling Wake Vortex Roll-Up and Vortex-Induced Forces and Moments for Tight Formation Flight"

Montag, 28. April 2014

Formationsflug von Vögeln
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Das Technische Komitee des American Institute of Aeronautics and Astronautics (AIAA) Aerospace Sciences Group hat den wissenschaftlichen Artikel “Modeling Wake Vortex Roll-Up and Vortex-Induced Forces and Moments for Tight Formation Flight” als Best Paper ausgewählt. Die Arbeit wurde von Dipl.-Ing. André Kaden, Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Prof. Dr. Robert Luckner, Leiter des Fachgebiets Flugmechanik, Flugregelung und Aeroelastizität auf der Konferenz Modeling and Simulation Technologies Conference 2013, 19.-22. August 2013 in Boston Massachusetts veröffentlicht. In ihrer Arbeit stellen sie eine Methode zur Modellierung des Wirbelaufrollvorgangs im Nachlauf eines Verkehrsflugzeugs vor. Die genaue Kenntnis über wirbelinduzierte Windgeschwindigkeiten und deren Wirkung auf einfliegende Flugzeuge ist Grundvoraussetzung für die Erforschung des nahen Formationsflugs.

Im nahen Formationsflug soll die Technik von Zugvögeln nachgeahmt werden, die das Aufwindfeld vorausfliegender Vögel nutzen um Leistung zu sparen. Flugzeuge könnten mit dieser Technik ihren Treibstoffverbrauch deutlich reduzieren, idealerweise bis zu 15%. Aufgrund ungelöster technischer und operationeller Fragen, fliegen Verkehrsflugzeuge bis heute nicht in Formation. Aus ökonomischer und ökologischer Sicht ist es interessant, den Formationsflug sowie dessen Einsparpotential, genauer zu untersuchen. Ein wichtiger noch ungelöster Aspekt ist die Entwicklung eines Flugreglers für den automatischen Formationsflug. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert in diesem Zusammenhang das Vorhaben “Automatischer Formationsflug”.

Die Auszeichnung wird den Wissenschaftlern bei der diesjährigen AIAA-Konferenz Aviation and Aeronautics Forum and Exposition (AVIATION 2014) am 17. Juni in Atlanta, Georgia verliehen. Sie erhalten damit eine Anerkennung für hervorragende technische und wissenschaftliche Leistung. Die AIAA ist die weltweit größte Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt.



Vorstellung der Fachrichtung Flugmechanik, 14.04.2014 um 12 Uhr im F11

Ihr studiert Luft– und Raumfahrttechnik, habt die ersten Semester überstanden und wollt nun endlich Kurse am Institut für Luft– und Raumfahrt hören? Ihr habt aber keine Ahnung was sich hinter den Kursen und vor allem hinter dem Modul Flugmechanik verbirgt? Dann bringen wir ein wenig Licht ins Dunkeln und stellen Euch die Fachrichtung Flugmechanik vor. Neben einen Vortrag, der Euch zeigt, was man mit Flugmechanik im späteren Berufsleben anfangen kann, könnt Ihr Flugmechanik live im Simulator erleben und unsere Mitarbeiter zu allen Fragen rund um das Studium und die Flugmechanik befragen.

Böenlasten durch Flugregelung verringern

Dienstag, 15. Oktober 2013

Test des Böenlastabminderungssystems im Versuchsflugzeug STEMME S15-LAPAZ, das mit einem Ausleger zur Böenmessung ausgerüstet ist und Wölbklappen besitzt, die über die gesamte Flügelspannweite reichen.
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Windböen und Turbulenz, wie sie jetzt im Herbst häufig auftreten, sind beim Fliegen normalerweise unerwünscht, denn sie beeinträchtigen den Komfort, belasten die Flugzeugstruktur und führen zu ständigigen Änderungen der Fluglage. Anders ist es jedoch, wenn es im Flugversuch um die Erprobung eines Böenlastabminderungssystems geht - wie im Fall des Arbeitsflugzeugs STEMME S15. Hier gilt es geduldig auf die passenden Wetterbedingungen mit der nötigen Turbulenzstärke zu warten, um das System ausführlich testen zu können.

Böenlastabminderungssysteme sollen durch Windböen erzeugte Beschleunigungen möglichst gut kompensieren. Solche Systeme sind für Verkehrsflugzeuge bereits erforscht, aber für kleinere und langsamere Flugzeuge mit geringer Flächenbelastung und hoher Streckung, die Windstörungen sehr viel stärker ausgesetzt sind, sind sie neu. Sie sind wichtig für Arbeitsflugzeuge, die bei bestimmten Messflügen nur dann gute Ergebnisse liefern, wenn die zur Messung eingebauten Sensoren nicht durch Böen gestört werden. Um solche Messflüge auch bei Turbulenz durchführen können, muss das Flugzeug eine stabilisierte Messplattform bilden. Diese Stabilisierung kann durch eine Flugregelung erreicht werden.

Gemeinsam mit der Firma STEMME und der Universität Stuttgart entwickelt und erprobt das Fachgebiet Flugmechanik, Flugregelung und Aeroelastizität der TU Berlin im Forschungsprojekt LAPAZ ein automatisches Flugsteuerungssystem, das kürzlich um ein Böenlastabminderungssystem erweitert wurde.

Die Kompensation vertikaler Böen erfolgt durch eine direkte Beeinflussung des Auftriebs indem die Wölbklappen, welche sich bei der S15 über die gesamte Spannweite erstrecken, sehr schnell verstellt werden. Im Idealfall befinden sich die Klappen bereits in der richtigen Position, wenn die Böe auf den Tragflügel trifft. So kann die Ursache bekämpft werden, noch bevor die ungewünschte Wirkung eintritt. Allerdings erfolgen die Berechnung des richtigen Klappenausschlags und die Verstellung der Wölbklappen durch die Aktuatoren nicht beliebig schnell. Deshalb wird die Information über die zu erwartende Böe benötigt noch bevor diese überhaupt auf den Tragflügel trifft. Dazu wurde ein ca. fünf Meter langer, extrem leichter und steifer Ausleger aus Ultrahochmodul-Kohlenstofffasern entwickelt und am Tragflügel befestigt, an dessen Spitze zwei Windfähnchen sitzen, die den Böenanstellwinkel messen. So bleibt dem Flugsteuerungssystem ausreichend Zeit, Steuerkommandos zu berechnen und die Wölbklappen so zu verstellen, dass die Auswirkungen von Böen weitgehend kompensiert werden.

Zusätzlich zu dieser Neuentwicklung wurden die übrigen Funktionen des Flugsteuerungssystems seit der ersten automatischen Landung auf dem Flugplatz Neuhardenberg am 22. März 2012 ständig verbessert und erweitert. So gelang am 23. November 2012 der erste komplette, vollautomatische Flug vom Start bis zur Landung. Seitdem wurden auf verschiedenen Flugplätzen, sowohl auf Beton- als auch auf Grasbahnen, über 60 automatische Starts und Landungen durchgeführt.

In diesem Monat wird wieder eine neue Reglerversion erprobt, die letzte in dieser Projektphase. Sie enthält zwei neue Funktionen. Erstens eine Tiefflugfunktion (Low Level Flight), die Messflüge im Tiefflug ermöglichen soll. Dieser wird mit hochgenauen Geländemodellen geplant. Der sichere Flug wird vom Piloten über die Außensicht sowie vom Flugregler überwacht, ein Laser-Höhenmesser warnt ihn, sobald die geplante Flughöhe unterschritten wird. Die zweite neuartige Funktion ermöglicht automatische Landungen im Segelflugstil: der Motor ist im Leerlauf und der Anflugwinkel wird über die Bremsklappen gesteuert. Dieses Verfahren eignet sich auch für Notlandungen bei Triebwerksausfall.

Beim LAPAZ-Projekt handelt es sich um eine Kooperation der STEMME AG, Prof. Dr.-Ing. Robert Luckner und seiner Forschergruppe am Fachgebiet für Flugmechanik, Flugregelung und Aeroelastizität an der TU Berlin sowie Prof. Reinhard Reichel am Institut für Luftfahrtsysteme und seinem Team an der Universität Stuttgart. Die Forschung wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gefördert.

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern: Prof. Dr.-Ing. Robert Luckner, TU Berlin, Institut für Luft- und Raumfahrt, Fachgebiet Flugmechanik, Flugregelung und Aeroelastizität, Tel.: 030/314-29624,

Testflug der STEMME S15-LAPAZ: Ausleger zur Böenmessung am rechten Tragflügel und kleiner Mast der Flugversuchsmessanlage unter dem linken Tragflügel
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Walther Blohm Studienpreis 2013 für Alexander Köthe

Dienstag, 10. September 2013

Herr Alexander Köthe, M.Sc., Mitarbeiter am Fachgebiet Flugmechanik, Flugregelung und Aeroelastizität, hat für seine Masterarbeit "Identifikation der aeroelastischen Eigenschaften des Motorseglers S15 anhand von Flugversuchsdaten" den Walther Blohm Studienpreis 2013 erhalten. Die Verleihung fand im Rahmen der Eröffnungsfeier des 62. Deutschen Luft- und Raumfahrtkongresses am 10.9.2013 in Stuttgart statt.

Weitere Informationen:

TUB Fakultätsseite

DGLR Nachwuchspreisträger

Erstsemester Einführungsveranstaltung

Freitag, 06. September 2013

Das Institut für Luft- und Raumfahrt veranstaltet wieder eine Einführungsveranstaltung für Erstsemester. Die ILR-Erstsemestereinführung ist an Studenten/-innen im Studiengang Verkehrswesen B. Sc. gerichtet und wird am Freitag in der Woche vor den Vorlesungen stattfinden. Eine Anmeldung über das Formular ist für die Teilnahme notwendig.

Link: www.ilr.tu-berlin.de/menue/erstsemestereinfuehrung_ws_201314/

Erster vollständig automatischer Flug am 23. November 2012 mit S15-LAPAZ

Freitag, 23. November 2012

Start zur ersten vollständig automatischen Flugmission: Kurz vor dem Abheben zur ersten automatischen Flugmission passiert die STEMME S15 die Beobachter an der Startbahn in Strausberg.
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Zum ersten Mal steuerte das automatische Flugregelungssystem LAPAZ  das STEMME S15 Versuchsflugzeug vom Start bis zur Landung während einer kompletten Mission. Der Testpilot und Leiter des Entwicklungsprojektes, Lothar Dalldorff, wiederholte diese Mission viermal und freute sich über ein perfektes Ergebnis. Die S15-LAPAZ startete auf dem Flugplatz Strausberg (EDAY) am Freitag den 23. November 2012.  Vorher war sie noch von Hand gesteuert vom Vorfeld zur Startposition gerollt worden. Dann übernahm das automatische Flugsteuerungssystem LAPAZ die Steuerung.  Von diesem Moment an war Lothar Dalldorff der Sicherheitspilot und überwachte den Flugablauf, ohne in die Flugsteuerung eingreifen zu müssen.  Das automatische Flugsteuerungssystem startete die S15, flog eine große Platzrunde, die durch zwei Wegpunkte definiert war und landete das Flugzeug auf der gleichen Landebahn. Beim dritten Landeanflug startete das Flugzeug kurz vor dem Aufsetzen in 2 Meter Höhe durch. Es zeigte sich, dass das redundante Flugsteuerungssystem einen kurzen Ausfall des Fluggeschwindigkeitssignals beobachtet hatte. Obwohl dies nicht geplant war, wurde so der Beweis angetreten, dass die reglerinterne Überwachung funktioniert. Die Ursache, ein noch nicht optimal eingestellter Monitorschwellwert, zu finden und Verbesserungen zu entwickeln gehören zu den Aufgaben, die das Fachgebiet Flugmechanik, Flugregelung und Aeroelastizität der TU Berlin als nächstes bearbeiten wird. Ebenso müssen Gigabytes von Testdaten analysiert werden, um zu validieren, dass das LAPAZ-System wie gewünscht gearbeitet hat. Weitere Informationen zum LAPAZ-Projekt sind hier zu finden. Weitere Links: http://www.stemmesystems.com/lapaz_full_mission.htm  

Der Sicherheitspilot: Dipl.-Ing. Lothar Dalldorff überwacht den Flug als Sicherheitspilot und ermöglicht, dass das Flugzeug im kontrollierten Luftraum geflogen werden kann.
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Landung auf der Mittellinie: Landung mit Bugrad genau auf der Mittelline. Wegen leichtem Seitenwind setzt das rechte Hauptfahrwerk Sekundenbruchteile später auf.
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ALEXIS mit "Iron-Bird" auf der ILA

Montag, 17. September 2012

Bodenstation, Flugzeugsimulation und Bedieneinheit des UAV ALEXIS
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Besonderer Besuchermagnet auf der ILA Berlin Air Show war der sogenannte „Iron-Bird“ des Studierendenprojekts IFSys. Der Hardware-in-the-Loop (HiL)-Simulator wird zum Testen des UAV ALEXIS und dessen Systemkomponenten verwendet. In Kombination mit der Bodenstation, der Flugzeugsimulation und der Bedieneinheit des UAV konnte jeder Besucher ALEXIS virtuell fliegen und beobachten, wie sich die Stellflächen am HiL-Simulator verstellten.

6. Doktorandendialog in Berlin

Freitag, 14. September 2012

Die Teilnehmer des Doktorandendialogs
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Am 13. und 14.09.2012 fand der alljährliche fachliche Austausch der Doktoranden  des Lehrstuhls für Flugsystemdynamik der TU München, des Instituts für Flugzeug-Systemtechnik der TU Hamburg-Harburg und des Fachgebietes Flugmechanik der TU Berlin statt. In diesem Jahr wurde das Treffen mit einem Besuch der ILA Berlin Air Show am letzten Fachbesuchertag eingeleitet. Nach einem Berliner-Frühstück wurden am zweiten Tag in zwei parallelen Vortragsreihen die aktuellen Forschungsthemen der Fachgebiete präsentiert und diskutiert. Mit Flügen im SEPHIR-Flugsimulator konnten abschließend die fliegerischen Fähigkeiten beim Formationsflug mit vorausfliegenden Flugzeugen und Landungen auf dem neuen Flughafen BER geprobt werden.

Zeppelin-Stiftungs-Preis 2012 der Stadt Friedrichshafen

Montag, 10. September 2012

Herr Dipl.-Ing. Kai Loftfield hat für seine Diplomarbeit "Vergleich zweier Algorithmen zur breitbandigen Schätzung der Windvektorkomponenten in der Flugzeuglängsbewegung" den Zeppelin-Stiftungs-Preis 2012 der Stadt Friedrichshafen erhalten. Die Verleihung fand im Rahmen der Eröffnungsfeier des 61. Deutschen Luft- und Raumfahrtkongresses am 10.9.2012 in Berlin statt.

Mit Flugregler der TU Berlin gelingt die erste automatische Landung des Arbeitsflugzeugs STEMME S15 – LAPAZ

Donnerstag, 22. März 2012

22. März 2012, 17:44: S15-LAPAZ landet zum ersten Mal automatisch
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Mit der ersten automatischen Landung des Arbeitsflugzeugs STEMME S15 – LAPAZ auf dem Flugplatz Neuhardenberg am späten Nachmittag des 22. März 2012 wurde ein wichtiger Meilenstein im Forschungsprojekt LAPAZ erreicht. Gesteuert durch das automatische Flugsteuerungssystem landete die STEMME S15 präzise und sicher um 17:44 lokaler Zeit auf der Landebahn 08. Der Flugregler ermittelt die genaue Position des Flugzeugs mit Hilfe eines Satellitennavigationssystems und misst die Höhe über Grund mit einem Laserhöhenmesser. So kann das Flugzeug auf jedem Flugplatz landen, ohne dass ein teures Instrumentenlandesystem installiert sein muss. Näheres siehe Pressemitteilung (PDF, 317,3 KB).

Flugsimulator für STEMME S15 klar zum Start...

Montag, 12. März 2012

Der HIL-Simulator für das STEMME S15 Demonstrator-Flugzeug
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… oder besser gesagt zur Landung, denn als erstes sollen mit ihm automatische Landungen erprobt werden.

Das Fachgebiet für Flugmechanik, Flugregelung und Aeroelastizität hat den "Hardware-in-the-Loop" Flugsimulator  (HIL-Simulator) für das STEMME S15 Demonstrations-Flugzeug entwickelt. Nach erfolgreichen Tests ist er jetzt einsatzbereit zum Test des automatischen Flugsteuerungssystems LAPAZ. Der benötigte Testzeitraum für neue Flugregler kann so erheblich reduziert werden - bei gleichzeitiger Steigerung der Realitätsnähe in der Simulation.

Der HIL-Simulator besteht aus einem Simulationsrechner, der die Flugbewegung mit einem hochgenauen, flugmechanischen Modell der STEMME S15 berechnet, und einem Sichtsystem, das die Bewegung aus Sicht des Piloten visualisiert. Der HIL-Simulator kann direkt an das ins Flugzeug integrierte automatische Flugsteuerungssystem angekoppelt werden und ermöglicht so, neue Flugreglerversionen auf der Original-Hardware des LAPAZ-Demonstrators im geschlossenen Regelkreis (closed loop) bereits am Boden realitätsnah und ohne Risiko zu testen. Auch Flugversuche und Flugmissionen können so vorab simuliert werden. Der HIL-Simulator wird zuerst für die Erprobung kritischer Flugphasen, insbesondere des vollautomatischen Starts und der Landung (ATOL), eingesetzt.

Beim LAPAZ Projekt  handelt es sich um eine Kooperation der STEMME AG, des Fachgebiets für Flugmechanik, Flugregelung und Aeroelastizität (FMRA) der TU Berlin und des Instituts für Luftfahrtsysteme (ILS) der Universität Stuttgart, die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gefördert wird.

ILR ist ab 1.1.2012 Mitglied in UAV-DACH e.V.

Freitag, 18. November 2011

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Das ILR ist ab 1.1.2012 Mitglied in UAV-DACH e.V.

UAV-DACH e.V. ist eine Initiative zur Integration von unbemannten Luftfahrzeugen in den zivilen Luftraum. Als eingetragener Verein (e.V.) bietet UAV- DACH ein Forum für den Dialog zwischen Luftfahrtbehörden, Ministerien, Betreibern und Herstellern von unbemannten Luftfahrzeugen sowie der Zulieferindustrie und der Forschung. Zu den Themen gehören: 1) die Einführung von UAS (Unmanned Aircraft System) in den zivilen Luftraum, 2) Evaluation zulassungsrelevanter Technologien, 3) Spezifikation des notwendigen Forschungsbedarfes (z.B. für Sense & Avoid, Bord-Boden-Datenlink), 4) Zertifizierbarkeit erforderlicher Technologien. Zu den Mitgliedern, die aus Deutschland, Österreich, Schweiz und den Niederlanden kommen,  gehören u.a. Deutsche Flugsicherung, DLR, NLR, IABG, Fraunhofer, Stemme UMS, OHB, Autoflug, Cassidian, Swiss UAV, FU Berlin, TU Braunschweig, Uni Rostock.

Das Fachgebiet „Flugmechanik, Flugregelung und Aeroelastizität“ ist einer der aktiven Vertreter des Instituts in UAV-DACH. Es betreibt im Studierendenprojekt IFSys mit dem Erprobungsträger ALEXIS ein unbemanntes Flugzeug und arbeitet im Forschungsprojekt LAPAZ an der automatischen Flugsteuerung eines Luftarbeitsflugzeugs, das bemannt und unbemannt fliegen soll (optionally piloted vehicle – OPV). Die Mitgliedschaft in UAV-Dach bietet ihm Kontakte zu Zulassungsbehörden, die zurzeit die Zulassungs- und Betriebsvorschriften für UAVs definieren; zu Nutzern von UAVs, die Anforderungen an die Leistungsfähigkeit des Systems stellen und an die Industrie, die die Flugzeuge und Nutzlasten herstellt.

DLR-Technologiepreis 2011

Dienstag, 27. September 2011

Frau Dipl.-Ing. Karolin Schreiter hat für ihre Diplomarbeit "Entwicklung und Validierung eines generischen Flugsimulationsmodells auf Basis von Flugzeuggeometriedaten für zukünftige Forschungsvorhaben im Bereich Flugführung und Flugregelung" von der Deutschen Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt (DGLR) den DLR-Technologiepreis 2011 erhalten. Die Verleihung fand am 27.9.2011 in Bremen statt.

SEPHIR im Anflug auf BER

Montag, 12. September 2011

Das neue Terminal aus dem kurzen Endanflug auf Landebahn 26L.
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Pünktlich zum Beginn des Wintersemesters 2011 wurde am Fachgebiet FMRA der TU Berlin der neue Flughafen Berlin Brandenburg (EDDB/BER) eröffnet – und zwar im PHILOSIM®-Sichtsystem des Flugsimulators SEPHIR. Beim Erstellen der Sicht hat uns die DLR-Abteilung „Optische Informationssysteme“ am „Institut für Robotik und Mechatronik“ mit aktuellen Luftaufnahmen unterstützt. Der neue Flughafen kann nun bereits ein Jahr vor der eigentlichen Eröffnung in unseren Flugsimulationen für Forschung und Lehre angeflogen werden.

Flughafenübersicht, Blick nach Südwesten.
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Flughafenübersicht, Blick nach Ost-Nord-Ost.
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Besuch von Parlamentariern am Fachgebiet

Mittwoch, 07. September 2011

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Am 07.09.2011 besuchte eine Gruppe Bundes- und Landtagsabgeordneter mit Frau Katherina Reiche MdB, Parlamentarische Staatsekretärin beim Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, das Fachgebiet. Neben der ausführlichen Vorstellung des in Kooperation mit der Firma Stemme durchgeführten LAPAZ-Projektes und der Besichtigung des UAVs ALEXIS freuten sich die Besucher, am Steuer der Flugsimulatoren SEPHIR und THYRAS den (simulierten) Landeanflug auf den neuen Flughafen Berlin-Brandenburg durchführen zu können, der kurze Zeit später auch offiziell in der Simulation freigeschaltet wurde.

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WakeNet3-Europe-Workshop zur Rekategorisierung an der TU Berlin

Mittwoch, 22. Juni 2011

Gruppenfoto der Teilnehmer am "RECAT"-Workshop im Lichthof der TU Berlin
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Am 20. und 21. Juni 2011 fand an der TU Berlin im Rahmen des EU-Projektes WakeNet3-Europe ein internationaler Workshop zum Thema "Rekategorisierung" statt. Teilnehmer aus Industrie, Behörden und Forschung diskutierten an zwei Tagen über das Thema sichere Wirbelschleppen-Staffelung von Flugzeugen untereinander in der Luft.

Die aktuellen minimalen Wirbelschleppen-Staffelungen wurden in den 1970er Jahren von der International Civil Aviation Organization (ICAO) definiert. Die ICAO-Vorschriften ordnen alle Flugzeuge in drei Gewichts-Kategorien (leicht, mittel, schwer) entsprechend ihres maximalen Abfluggewichts ein. Für jede Kategorie sind Mindestabstände definiert, die hinter Flugzeugen einer anderen (oder der gleichen) Kategorie bei Start und Landung einzuhalten sind. Je größer das vorausfliegende Flugzeug ist, desto mehr Abstand ist einzuhalten.

Diese minimalen Separationsabstände haben sich in den vergangenen 40 Jahren als sicher bewährt. In vielen Situationen gelten sie jedoch als zu konservativ und schränken so die Luftraumkapazität unnötig ein. Verschiedene Staaten haben aus unterschiedlichen Gründen nationale und auf einzelne Flughäfen beschränkte lokale Änderungen umgesetzt. Dazu gehören Modifikationen der Gewichtsgrenzen zwischen den Kategorien oder spezielle Zuordnungen für einzelne Flugzeuge (z.B. für die Boeing 757).

Die Idee, der ICAO aktualisierte Wirbelschleppen-Staffelungen vorzuschlagen, wurde 2006 auf einem Workshop zu Bewertungskriterien für Wirbelschleppeneinflüge an der TU Berlin geboren. Die europäische Luftfahrtbehörde Eurocontrol und die amerikanische Luftfahrtbehörde FAA übernahmen die Initiative mit ihrem Projekt RECAT. Dieses besteht aus drei Phasen: zuerst werden alle Flugzeuge sechs neuen Kategorien zugeordnet, in der zweiten Phase werden Flugzeuge paarweise mit festen Mindestabständen gestaffelt, in der dritten Phase sollen diese Abstände an die vom Wetter abhängige Lebensdauer der Wirbelschleppen angepasst werden.

Zur Änderung der Vorschriften ist eine Sicherheitsanalyse notwendig, in der mit einer transparenten und physikalisch begründeten Methodik nachgewiesen wird, dass die Sicherheit durch die veränderten Separationen nicht beeinträchtigt wird.

Der aktuelle Workshop hatte zum Ziel, die Diskussion über Modelle und Methoden der RECAT- Sicherheitsanalyse anzustoßen und den noch vorhandenen Forschungsbedarf zu identifizieren. Es wurde deutlich, dass in den vergangenen Jahrzenten – dank groß angelegter Messkampagnen und großer, multidisziplinärer Forschungsprojekte - erhebliche Fortschritte im Verständnis der Wirbelschleppenphysik erreicht worden sind, aber auch, dass zur Verwirklichung aller Rekategorisierungsphasen noch einige offene Fragen zu beantworten sind. WakeNet3-Europe wird den bestehenden Forschungsbedarf benennen und damit eine Ausrichtung des zukünftigen Forschungsschwerpunkts empfehlen.

LAPAZ-Projekt erhält eigene Session auf der EuroGNC in München

Donnerstag, 14. April 2011

Auf der EURO GNC 2011 wurde das Projekt LAPAZ im Rahmen einer eigenen Session vorgestellt. Neben Beiträgen der Uni Stuttgart und der Firma Stemme selbst präsentierten Dipl.-Ing. M. Lamp und Dipl.-Ing. W. Meyer-Brügel ihre Arbeiten am aerodynamischen Modell und am Flugregler.

Frau cand.-Ing. U. Kersten belegt 2. Platz beim Studentenwettbewerb der AeroDays 2011

Montag, 04. April 2011

Frau cand.-Ing. Ulrike Kersten hat mit Ihrer am Fachgebiet FMRA laufenden Diplomarbeit "Aeroelastische Untersuchung des Flugzeuges ALEXIS mittels eines Verfahrens im Zeitbereich" beim Wettbewerb der studentischen Arbeiten auf der internationalen AeroDays-Konferenz in Madrid am 1. April 2011 den zweiten Platz belegt. Zur Teilnahme am Wettbewerb zugelassen wurden die Studenten nach einem Bewerbungsverfahren, innerhalb dessen die Aspiranten ihre jeweiligen Arbeiten mit einer Kurzzusammenfassung umreissen durften. Wer ausgewählt wurde, wurde neben der Einladung am Studentenprogramm, den Reise- und Übernachtungskosten auch mit dreitägigem Zugang zur gesamten Konferenz belohnt. Auf der Konferenz selbst stellte Frau Kersten mit einem Poster und einem zehnminütigen Vortrag ihre Diplomarbeit vor, die dann anschließend von der Jury als zweitbeste Arbeit bewertet wurde. Wir gratulieren herzlich!

Flugerprobung von ALEXIS aufgenommen

Freitag, 04. März 2011

ALEXIS beim Endanflug, an der rechten Tragfläche ist das Luftdatensystem zu sehen.
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Nach umfangreichen Verbesserungen an der Hardware nahm die IFSys-Projektgruppe am 4.3.2011 mit zwei erfolgreichen Flügen die Flugerprobung des Flugversuchsträgers ALEXIS auf. Die Flüge fanden bei ausgezeichnetem Wetter auf dem Gelände des FMSC Johannisthal statt. Um das Risiko gering zu halten, wurde zunächst als reines Modellflugzeug geflogen; Sensoren und Rechner blieben am Boden. Der erste Eindruck der Flugeigenschaften war durchweg positiv. ALEXIS verfügt über ausreichend Schub für  sportliche Steigflüge, liegt gut an den Rudern und ist auch im Langsamflug sehr gutmütig. Mit Hilfe der Wölbklappen lässt sich das Flugzeug ausreichend langsam fliegen und landen. Für den zweiten Flug wurden Flugrechner und Sensorik eingebaut. Durch die zusätzlichen Komponenten erhöhte sich das Abfluggewicht um etwa ein Kilogramm auf 10,8 kg. Auch mit dem voll ausgerüsteten Flugzeug gelangen Start, Flug und Landung einwandfrei. Ein erster Blick in die aufgezeichneten Daten zeigte, dass ALEXIS mit bis zu 25 m/s Fluggeschwindigkeit und 7,8 m/s Steiggeschwindigkeit unterwegs war.

Erfolgreicher Abschluss des Technologieprojekts LAPAZ zur Entwicklung eines neuartigen automatischen Flugsteuerungssystems

Donnerstag, 30. September 2010

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Das Projekt LAPAZ wurde zum 30.09.2010 erfolgreich abgeschlossen. Eine gemeinsame Presseerklärung der Projektpartner STEMME AG (Projektführer), TU Berlin und Uni Stuttgart ist hier (PDF, 30,5 KB) herunterzuladen. Eine detaillierte Beschreibung der Tätigkeiten des Fachgebietes ist unserer Pressemitteilung (PDF, 369,6 KB) zu entnehmen.

Jean Roeder-Preis 2010

Montag, 06. September 2010

Herr Dipl.-Ing. Sebastian Speck hat für seine Diplomarbeit "Identifizierung einer Zweipunkt-Aerodynamik für das Motorsegelflugzeug Stemme S6", die er im Fachgebiet Flugmechanik, Flugregelung und Aeroelastizität angefertigt hat, von der Deutschen Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt (DGLR) den Jean Roeder-Preis 2010 erhalten. Die Verleihung fand am 31.8.2010 in Hamburg statt.

SAE S-7 Arbeitsgruppe an der TU Berlin

Donnerstag, 17. Juni 2010

Vom 14. bis 16.6.2010 tagte die Arbeitsgruppe S-7 "Flight Deck and Handling Qualities Standards for Transport Category Aircraft" der Society of Automotive Engineering am Institut für Luft- und Raumfahrt. Die Teilnahme an den Sitzungen war für Studenten und Angestellte möglich, so dass ein Einblick in die Arbeit dieser Gruppe gewonnen und in Diskussionen vertieft werden konnte. Die behandelten Themen reichten von modernen trajektorienbasierten Anflugverfahren über Fragen der Darstellung von Verkehrsinformationen im Cockpit bis zu den modernen Systemen "Brake-to-Vacate" und "ROW/ROP" aus dem Airbus A380.

ALEXIS auf der ILA

Dienstag, 08. Juni 2010

Versuchsträger ALEXIS über dem Messestand auf der ILA 2010
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Bei der diesjährigen ILA in Berlin-Schönefeld war das Projekt IFSys zum ersten Mal mit dem Versuchsträger Alexis vertreten. Am Gemeinschaftsstand der Hauptstadtregion Berlin – Brandenburg stellte sich das IFSys-Team den Fragen interessierter Messebesucher.

Girl's Day im SEPHIR

Donnerstag, 22. April 2010

Am 22.4. fand bundesweit der Girl's Day statt, an dem sich auch die TU Berlin beteiligte. Auch der SEPHIR stand wieder zur Verfügung. Auf der Titelseite der Zeitung "Berliner Woche" der Kalenderwoche 17 wurde das Ereignis gewürdigt. Zur entsprechenden Ausgabe geht es hier (PDF, 457,3 KB).

Femtec besucht den SEPHIR

Samstag, 10. April 2010

Im Rahmen des Orientierungsprogrammes der Fraunhofer-Gesellschaft zur Studienwahl, das von Femtec durchgeführt wurde, durften Schülerinnen Anfang April an den Simulatoren SEPHIR und THYRAS ihr zuvor erworbenes Wissen praktisch anwenden. Ein Teilnehmerbericht steht auf den Seiten von Femtec zum Download bereit.

ALEXIS auf der embedded world 2010

Mittwoch, 03. März 2010

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Messestand von Advantech mit ALEXIS
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Als optisches Highlight des Messestandes der Firma Advantech, einem Sponsor des Studierendenprojektes IFSYS, wird das UAV ALEXIS (Airborne Laboratory for EXperiments on Inflight Systems) zur Zeit auf der embedded world 2010 in Nürnberg ausgestellt.

Zahlen zum Jahresabschluss

Donnerstag, 07. Januar 2010

Im Wintersemester 2009/2010 sind insgesamt 207 Studenten in 6 Lehrveranstaltungen am Fachgebiet FMRA angemeldet, dies entspricht ca. 180% der Studentenzahl des vergangenen Wintersemesters. Im Sommersemester 2009 waren 277 Studenten angemeldet, gegenüber dem Sommersemester 2008 entspricht das einer Steigerung um 51%. Bis heute wurden im Jahr 2009 am Fachgebiet FMRA 4 Diplomarbeiten, 1 Bachelorarbeit und 7 Studienarbeiten abgeschlossen.

In 2009 wurden 2 neue wissenschaftliche Mitarbeiter für Forschungsprojekte eingestellt und 6 Veröffentlichungen auf internationalen Konferenzen präsentiert.

Im SEPHIR wurden insgesamt 26 Termine zur Öffentlichkeitsarbeit durchgeführt, bei denen sich 374 Teilnehmer, von hochrangigen Gästen der Universität über Forschungspartner aus der Industrie bis hin zu interessierten Schülerklassen, am Steuern eines modernen Flugzeuges versuchen durften.

Vortrag zum Thema "Entwicklungsmethodik sicherheitskritischer Elektroniksysteme im Anwendungsbereich Avionik"

Mittwoch, 02. Dezember 2009

Am 04.12.2009 findet der Vortrag zum Thema "Entwicklungsmethodik sicherheitskritischer Elektroniksysteme im Anwendungsbereich Avionik" statt. Nähere Informationen s. Anhang. (Vortragsankündigung)

GET-IT! besucht den SEPHIR

Dienstag, 29. September 2009

Im Rahmen des Projektes "GET-IT!" der Fakultät IV besuchten Mädchen im Sommer den SEPHIR-Flugsimulator. Das Projekt wird auch in der aktuellen Ausgabe der TU intern näher besprochen.

III. Doktoranden-Dialog am FMRA

Montag, 06. Juli 2009

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Am vergangenen Wochenende fand das dritte Treffen im Rahmen des trilateralen Doktorandendialogs statt, in dem sich die Doktoranden des Lehrstuhls für Flugsystemdynamik der Uni München, des Instituts für Flugzeug-Systemtechnik der TU Hamburg-Harburg und des Fachgebietes Flugmechanik der TU Berlin regelmäßig über aktuelle Themen austauschen. Am Freitag wurden nach einem gemeinsamen Frühstück und der Eröffnung des Treffens Fachvorträge gehört, bevor am späten Nachmittag die Gäste ihre fliegerischen Fertigkeiten an den beiden Flugsimulatoren des Fachgebietes FMRA trainieren konnten. Am Sonnabend klang die Veranstaltung nach einem gemeinsamen Besuch des Deutschen Technik-Museums Berlin stilecht bei original Berliner Currywurst aus.

Neue Website, neue Domain

Freitag, 29. Mai 2009

Das Fachgebiet für Flugmechanik, Flugregelung und Aeroelastizität präsentiert sich in Zukunft ganz im Sinne des "Corporate Designs" der TU-Berlin. Mit der Umstellung hat sich auch die Domain geändert: www.fmra.tu-berlin.de !
In einer Übergangsphase kann die alte Website zusätzlich unter der alten Domain fmr.ilr.tu-berlin.de aufgerufen werden.

SEPHIR auf think-ing.de

Sonntag, 01. März 2009

In der Ausgabe 2/2009 der Zeitung Think-Ing kompakt wird unter anderem der SEPHIR-Simulator beschrieben.

Walther-Blohm-Studienpreis 2008

Montag, 28. April 2008

Dipl.-Ing. David Bieniek - wiss. Mitarbeiter im Fachgebiet Flugmechanik, Flugregelung und Aeroelastizität - hat für seine Diplomarbeit "Auslegung eines Lastvielfachen-Vorgabereglers unter Verwendung schnell fahrender Hinterkantenklappen (DLC)" von der Deutschen Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt (DGLR) den Walther-Blohm-Studienpreis 2008 erhalten. Die Verleihung findet am 23.09.2008 in Darmstadt statt.

"Durch die Nacht mit Julia Franck und Jens Friebe"

Mittwoch, 09. April 2008

Am 09.04.2008 drehte avantimedia im Flugsimulator SEPHIR Teile der ARTE-Sendung "Durch die Nacht mit Julia Franck und Jens Friebe". Ausgestrahlt wird die Sendung auf ARTE am 05. Juni um 23.20 Uhr. Weitere Informationen unter www.avantimedia.de/ddn_franck_friebe.html.

Fliegen, ohne abzuheben

Montag, 28. Januar 2008

Unter dem Titel "Fliegen, ohne abzuheben" bringt TU intern ein Kurzporträt des im Dezember in Betrieb genommenen Lehr- und Forschungssimulators SEPHIR.

SEPHIR in Betrieb

Freitag, 07. Dezember 2007

In einer gemeinsamen Veranstaltung wurden am 07.12.2007 der Lehr- und Forschungssimulator SEPHIR feierlich in Betrieb genommen und das im Rahmen des OWL-Projektes IFSys entwickelte unbemannte Flugzeug ALEXIS der Öffentlichkeit vorgestellt. Gäste aus der Industrie und der Hochschule wohnten dem Ereignis bei und durften nach Abschluss des Rahmenprogrammes Ihre Fähigkeiten im Cockpit des SEPHIR demonstrieren. Das Projektteam IFSys sieht nach dem am 24.10.2007 erfolgten Jungfernflug nun der Flugerprobung von ALEXIS entgegen.

Walther Blohm Studienpreis 2006

Montag, 06. November 2006

Dipl.-Ing. Bernd Boche - wiss. Mitarbeiter im Fachgebiet Flugmechanik, Flugregelung und Aeroelastizität - hat für seine Diplomarbeit "Modellierung von Flugbahntrajektorien im Landeanflug für statistische Untersuchungen" von der Deutschen Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt (DGLR) den Walther Blohm Studienpreis 2006 erhalten.

Beuth Innovationspreis 2006

Dienstag, 03. Juni 2008

Dr.-Ing. Alexander Böhme - vormals Institut für Luft- und Raumfahrt, Fachgebiet Konstruktionsberechnung - hat für seine Dissertation "Auswirkung des Werkstoffverhaltens auf die rechnerisch ermittelte Belastbarkeit der Schiene" von der Deutschen Maschinentechnischen Gesellschaft den Beuth Innovationspreis des Jahres 2006 erhalten. DMG Berlin

Meeting of SAE S7-Commitee

Montag, 15. Mai 2006

Meeting of SAE S7-Commitee, "Flight Deck & Handling Qualities Standards for Transport Aircraft" vom 15. - 18.05.2006. (Full article: deutsch (PDF, 149,7 KB) / english (PDF, 149,2 KB))

Wake Vortex Encounter Criteria

Mittwoch, 19. April 2006

Wake Vortex Encounter Criteria (19. - 21.04.2006) organized by Eurocontrol, TU Berlin, WakeNet U.S.A.

OWL-Studierenden-Projekte

Samstag, 01. April 2006

Im Rahmen der Offensive Wissen durch Lernen (OWL) sind am Fachgebiet zwei Studierenden-Projekte bewilligt worden:

  1. Konzept für neue Lehrveranstaltung "Flugunfallluntersuchung", Ansprechpartner Herr Schlegel
  2. Intelligentes Fliegendes System, IFSYS, Ansprechpartner Herr Hoffmann und Herr Schindler

Zusatzinformationen / Extras

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