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Radar-Höhenmesser für ALEXISevo

Für den Versuchsträger ALEXISevo wird momentan ein Radar-Höhenmesser entwickelt. In Ergänzung zur barometrischen und satellitengestützten Höhenermittlung kann dieser für eine präzise Messung der Höhe über Grund während des Landeanfluges verwendet werden.

Der Radar-Höhenmesser verfügt über einen signalverarbeitenden und einem Hochfrequenzteil. Beide Teile sind bereits fertiggestellt und wurden in zwei unabhängigen Versuchsaufbauten erfolgreich getestet.

 

Test des signalverarbeitenden Teils des Radar-Höhenmessers
Lupe [1]

Für den Test des signalverarbeitenden Teils wird mit Hilfe eines Frequenzgenerators (anstelle des Hochfrequenzteils) eine sogenannte Zwischenfrequenz generiert. Die Zwischenfrequenz entspricht dem Frequenzunterschied zwischen Sende- und Empfangssignal (10 – 50 kHz). Das Signal wird direkt in den Zwischenfrequenzverstärker weitergeleitet und anschließend von einem Mikrocontroller ausgewertet, sowie als Höhe über Grund interpretiert.

 

Test des Hochfrequenzteils des für ALEXIS konzipierten Radar-Höhenmessers
Lupe [2]

Der Test des Hochfrequenzteils erfolgte mithilfe eines Spektrumanalysators im Institut für Hochfrequenz- und Halbleiter-Systemtechnologien der TU-Berlin. Ziel dieser Messung ist es die tatsächliche Ausgangsleistung und -frequenz des Senders zu bestimmen. Für Radar-Höhenmesser ist ein Frequenzband zwischen 4,2 und 4,4 GHz reserviert.

Beide Tests verliefen erfolgreich, der signalverarbeitende Teil interpretierte die Zwischenfrequenzen korrekt und die experimentell bestimmte Ausgangsleistung (13dBm) des Hochfrequenzteils entsprach unseren Erwartungen. Wir mussten keinerlei Anpassungen am Hochfrequenz- bzw. signalverarbeitenden Teil vornehmen.

Nach der Fertigstellung des Gehäuses und der Montage  der Antennen soll in einem weiteren Versuchsaufbau geklärt werden ob die Funktionsfähigkeit des Radar-Höhenmessers insgesamt ebenfalls gegeben ist. Nach Abschluss dieser Tests wird der Radar-Höhenmesser in den Versuchsträger ALEXIS integriert und voraussichtlich im Juli bei Flugtests erprobt.

 

Für die Bereitstellung des Frequenzanalysators und die freundliche Unterstützung möchten wir den Mitarbeitern des Instituts für Hochfrequenz- und Halbleiter-Systemtechnologien Herrn Juarez, sowie Frau Kuen besonderen Dank aussprechen.

 

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