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IFSys auf der ILA 2014

Das IFSys Team auf der ILA 2014. (v.l.n.r. Jens Großhans, Kagan Atci, Alexander Behrens, Artaki Kalayci O, Alexander Mayer)
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Auf der diesjährigen Internationalen Luft- und Raumfahrt Ausstellung (ILA) vom 20.-25.05.2014 stellte unser Studierendenprojekt am Stand der TU-Berlin (Halle 3/3431) den neuen Versuchsträger ALEXISevo, den Iron-Bird, die Bodenstation, sowie erstmalig auch den Radar-Höhenmesser aus.

Es herrschte ein sehr großer Andrang am Stand unseres Studierendenprojektes, an welchem vor allem der Iron-Bird und der neue Radar-Höhenmesser das Interesse der Besucher weckten.

Wie bereits vor zwei Jahren wurde der Iron-Bird („openALEXIS“) mit einer flugmechanischen Simulation auf einem Simulationsrechner und der Sichtdarstellung über FlightGear verbunden. Neu war hierbei, dass eine feste Trajektorie selbstständig abgeflogen wurde. Die Trajektorie stellte hier eine Abstraktion einer Suchmission bei der ein fest definiertes Raster durchflogen wird. Per Umschaltung an der Fernsteuerung konnte dabei jederzeit die Kontrolle über openALEXIS übernommen werden.

Auch das Interesse an unserem im Rahmen einer Studienarbeit entwickelten CoSMoS (Command Switch and Monitor System) war sehr groß. In Gesprächen mit Messebesuchern bestätigte sich, dass die redundante Umschaltung zwischen manuellem und automatischem Flug für viele kommerzielle Systeme, im Hinblick auf eine spätere Zulassung, äußerst wichtig ist. In unserem System schalten die sogenannten LSCs (Local Servo Controls) jeweils nur einen einzelnen Aktuator um. Das Konzept stellt somit sicher, dass das System bei jedem ersten Fehler manuell steuerbar bleibt (kein SPoF - Single Point of Failure).

Sichtdarstellung der flugmechanischen Simulation in Flightgear.
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Erläuterung des CoSMoS Systems für Fachbesucher
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Iron-Bird openALEXIS mit Radar-Altimeter im Vordergrund
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Einen weiteren Besuchermagneten stellte unser erstmalig ausgestellter Radar-Höhenmesser dar. Im Rahmen des Projektes wurde ein frequenzmoduliertes Radar (Frequenzbereich 2,4 GHz) gefertigt, welches durch eine Laufzeitmessung die Höhe über Grund bis zu einer Obergrenze von 1.500 m ermittelt. Als Sender und Empfänger werden dazu zwei Patch-Antennen in strömungsgünstigen Abdeckungen unter dem Flügel montiert. Die praktische Erprobung ist für den kommenden Flugversuch (September 2014) geplant.

Während der ILA konnten in zahlreichen Gesprächen mit Interessierten, Fachbesuchern und weiteren Ausstellern sehr viele neue Ideen und Anregungen gesammelt werden. In der Folge zeichnen sich bereits erste konkrete Kooperationen mit anderen Forschungseinrichtungen ab.

Dem großen Spektrum an Besuchern konnten ebenfalls die vielen Sponsoren des Projektes präsentiert werden. Der Besuch verschiedener Sponsoren an unserem Messestand bot die Möglichkeit die weitere Zusammenarbeit in unserem Projekt zu besprechen. Auch für die Deutsche Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt konnten wir intensiv um neue Mitglieder werben.

Eine interessante Fortbildungsmöglichkeit für die Projektmitglieder bot sich im Rahmen der UAS Panels, welche erstmalig im Rahmen der ILA stattfanden. Diese boten neben Fachvorträgen vor allem die Möglichkeit zur Diskussion mit Forschungseinrichtungen und Unternehmen im Bereich unbemannter Luftfahrzeuge.

Insgesamt verlief die Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung für unser Projekt sehr erfolgreich. Wir konnten viele neue Kontakte sammeln und unser Studierendenprojekt einer breiten Öffentlichkeit präsentieren. Besonderer Dank gilt hierbei der tatkräftigen Unterstützung aller Projektmitglieder und freiwilligen Helfer zur Vorbereitung des ILA-Auftrittes und der Tubs, welche die Standplanung und –koordination für die TU-Berlin übernommen hat.

Teilnehmer des zweiten UAS Panels auf der ILA 2014
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