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IFSysIFSys auf der ILA 2012

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IFSys auf der ILA 2012

Mitglieder des IFSys Teams am ILA Stand (v.l. Nicolas Werner, Alexander Behrens, Jens Großhans)
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Auf der diesjährigen ILA war das IFSys-Team erneut mit dem Versuchsträger ALEXIS vertreten. In den vergangenen zwei Jahren hat sich viel getan: Neben ALEXIS wurden der IronBird openALEXIS und die Bodenstation vorgestellt. Den Besuchern wurde bei uns die Möglichkeit gegeben ALEXIS in einer flugmechanischen Simulation (6 DoF, Matlab/Simulink®) per Fernsteuerung zu fliegen. Hierbei gelangten die Steuerbefehle zunächst an den Empfänger auf dem IronBird. Dort steuerten sie die realen Servomotoren an. Weiterhin wurden die Signale vom IronBird über eine serielle Schnittstelle an den Simulationsrechner geleitet, um damit die Flugbewegung zu beeinflussen. Als Feedback diente den Piloten eine Sichtdarstellung mit dem frei verfügbaren Programm FlightGear. Darüber hinaus hatten wir unsere selbst entwickelte Bodenstation angebunden. Auf dieser konnten der Flugweg mittels einer Kartendarstellung, die Flugzeuglage auf dem PFD, sowie viele  weitere Informationen nachvollzogen werden.  

Eine Gruppe von Besuchern am IFsys-Stand (Besuchertage)
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Die Simulation lockte sowohl an den Fachbesucher-, als auch an Besuchertagen zahlreiche Interessierte an.

Im Gespräch stellte sich oftmals heraus, dass die von uns entwickelte Lösung zur Umschaltung zwischen dem manuellem Flug und dem automatischem Flug auf großes Interesse stößt. Diese besteht aus einem zweifach redundanten RC-System und einem Umschaltsystem. Die sogenannten LSCs (Local Servo Controls) schalten jeweils nur einen einzelnen Aktuator um. Das Konzept stellt somit sicher, dass bei jedem ersten Fehler das System manuell steuerbar bleibt (kein SPoF - Single Point of Failure).

Diese Sicherheit ist in vergleichbaren UAS-Projekten oft nicht gegeben und kommerzielle Systeme mit ähnlichem Redundanzgrad sind noch nicht lange erhältlich.

ILA Besucher im Gespräch mit Projektmitgliedern am Stand
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Es wurden viele Denkanstöße für die weitere Entwicklung und neue, interessante Möglichkeiten sowohl für Kooperationen, als auch für spätere Anwendungsbereiche gefunden. Insgesamt fand das Projekt an allen Messetagen eine sehr positive Resonanz. Die Erwartungen des IFSys-Teams wurden weit übertroffen und es konnten sehr viele neue Kontakte geknüpft werden.


Wir möchten uns vor allem bei Tubs für die Standplanung, als auch bei der TU-Berlin selbst für die Möglichkeit zur Ausstellung des Projektes auf der ILA bedanken. Besonderer Dank gilt auch Marcus Rabe für die tatkräftige Unterstützung bei der Einrichtung der flugmechanischen Simulation in Vorbereitung der ILA 2012.

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